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Worte in Bilder umzusetzen, ohne dass die eine Kunstform die andere konkurrenziert. Stattdessen sollen sich Dichtkunst und Fotografie ergänzen und gegenseitig illustrieren.

Die Arbeit kann in zwei formal zusammenhängende Serien gefasst werden: Die erste Serie zeigt Nahaufnahmen von Objekten, ohne die das Gedicht nicht auskäme: Worte werden mit einer Schreibmaschine zu Papier gebracht, Gerste wird zur Herstellung von Whisky gebraucht und wie könnte der Zauberlehrling seine "Zauberkünste" ohne Besen erproben? Die zweite Serie nimmt ebenfalls Elemente aus den Gedichten auf, hat aber noch ein weiteres gemeinsames Thema: Licht und Schutz im weiteren Sinne. Nicht nur Mäuse suchen Trost und Kraft im ewigen Licht von Glauben und Religion. Der Knabe im Moor ist erleichtert das Geborgenheit versprechende Licht des Elternhauses zu sehen und Seefahrer werden durch das Licht von Leuchttürmen sicher um gefährliche Klippen in den Hafen geleitet.

Die traditionelle analoge Fotografie liegt mir besonders am Herzen. Die Selbstverarbeitung in der Dunkelkammer versteht sich dabei für mich von selbst. Nur so habe ich von der Entwicklung des belichteten Films, über das Vergrössern des Abzugs, bis hin zum Aufziehen und Präsentieren des fertigen Bildes, alles in eigener Verantwortung.

Alle Bilder wurden nach Ansel Adams' Zonensystem auf Fuji Acros 100 auf 80ASA belichtet, von Hand entwickelt und nach Fine-Print-Techniken auf AGFA Classic 111 Barytpapier manuell vergrössert. Höchste Archivfestigkeit garantieren die anschliessende Selentonung und das Aufziehen auf säurefreien Museumskarton.


© Florian Divis Kontakt